Der Staat Malaysia liegt in Südostasien auf der Malayischen Halbinsel und auf der Insel Borneo. Westmalaysia bildet den Südteil der hinterindischen Halbinsel. Die Halbinsel wird von Gebirgen durchzogen, die schmalen Küstenebenen und der Südosten sind flach. Die Küsten, denen zahlreiche Inseln vorgelagert sind, säumen Sand- und Fels-Palmstrände.
Der Osten von Malaysia wird aus dem Bundesterritorium Labuan (Insel vor Sabah) und den beiden Borneo-Provinzen Sarawak (West) und Sabah (Ost) gebildet. Sarawaks Küste liegt am Südchinesischen Meer, an der Nordküste befindet sich das Sultanat Brunei, die Provinz grenzt im Süden an die Provinz Kalimantan (Indonesien), im Nordosten liegt der Sulu-Archipel (Philippinen).
Südkorea liegt in Ostasien auf der Südspitze der koreanischen Halbinsel. Zwei Drittel der Halbinsel werden von Südkorea eingenommen, hinter der Nordgrenze um den 38. Breitengrad liegt Nordkorea.
Die gebirgige (bis 1.500 Meter) und felsig-schroffe Ostküste (Taebaek-Berge) hat einen geraden Küstenverlauf, der höchste Berg im Süden (Chii-San) erreicht 1.915 Meter. Die flachere Westküste ist stark gegliedert und läuft in über 3.500 Inseln aus, von denen etwa 600 bewohnt sind. Besonders vor der Südwest- und Südküste gibt es eine Reihe von riesigen, fast fjordartigen Buchten. Südkoreas grösste Insel, chejudo, vor der Südküste im Ostchinesischen Meer hat mit dem Vulkan Hall-San (1.950 Meter) den höchsten Berg in Südkorea.
Administrativ besteht Südkorea aus neun Provinzen (do), einer Stadt mit Sonderstatus (Seoul) und den sechs Grossstädten Pusan, Taegu, Inchon, Kwangju und Ulsan.
Bei einem Urlaub in Indien sollte man unbedingt eine Bootsfahrt auf dem Ganges einplanen. Bei so einer Bootsfahrt kann man den Sonnenaufgang genießen sowie die Pilger bei ihren Morgenritualen beobachten und vielleicht hört man auch die Laute des Sheena-Instrimentes, mit der neue Tag von Musikern des Shiva-Tepels begrüßt wird.
Am besten steht man früh auf (so gegen 4 Uhr morgens) und begibt sich zum Dasaswamedh Ghat. Von dort geht es dann im Boot weiter nach Asi Ghat. Dabei handelt es sich um die Stelle, an der der Asi in den Ganges mündet. Direkt daneben liegt Tulsi Ghat. Hier hat im 17. Jahrhundert der Dichter Gosain Tulsi das Ramayana (bekannte altindische Epen) aus dem Sanskrit in Hindi übersetzt.
Weitere interessante Punkte in Indien dürften das Hanuman Ghat (ein Ort, an dem der Affengott verehrt wird), das Dandi Ghat (wird von Asketen besucht) sowie Jalasai Ghat und Harishchandra Ghat sein. In den beiden letzteren werden Leichen verbrannt, in Jalasai Ghat gibt es viele krumme Tempel. Hier darf auf keinen Fall fotografiert werden.
Zu den vielen traditionellen Kunstformen in Japan gehört Bunraku. Hierbei handelt es sich um ein Puppenspiel für Erwachsene. Dabei manövrieren drei schwarzgekleidete Puppenspieler brusthohe Puppen auf einer Bühne. Die Geschichten, bei denen es hauptsächlich um Rache, Selbstmord, Liebe und Aufopferung geht, werden von einem Mann hinter dem Vorhang erzählt. Dieser wird dabei von einem dreisaitigen Zupfinstrument, dem Samisen, begleitet.
Am bekanntesten dürfte wohl das Sumo-Ringen sein. In Japan wird es als Kampfsport gesehen, eine Kampfrunde dauert aber meist nur wenige Sekunden. Allerdings ist die Zeremonie, die zu Anfang einer Vorstellung abgehalten wird, etwas besonderes.
Ikebana ist eine japanische Kunst, bei der Blumen arrangiert werden. Diese Kunst wird auf eine Entwicklung von Aristokraten der Heian Periode zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert zurückgeführt. Wer sich dafür interessiert und ein bisschen Zeit hat, kann sich die Grundregeln hierfür in der „Ichiyo School Nakano“ beibringen lassen.
Wer bei seiner Reise nach Dubai (VAE) hofft, historische Sehenswürdigkeiten zu finden, wird enttäuscht. Dubai steht für schillernde, hochmoderne, spektakuläre und vor allem luxioriöse Bauten. Ob es sich dabei um Wolkenkratzer, Vergnügungsparks oder unglaubliche Hotelbauten handelt.
Eines dieser beeindruckenden Gebäude ist sicherlich das Dubai World Trade Center. Es ist derzeit der höchste Büroturm der Stadt und verfügt über 39 Stockwerke. Es dient als Firmensitz für viele international tätige Firmen, hat ein großes Kongresszentrum und Ausstellungshallen. Ein Restaurant in einem der obersten Stockwerke verspricht eine atemberaubende Aussicht über die Stadt.
Einen Gegensatz dazu findet man im Dubai Museum. Es ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt, die noch einigen Aufschluß über die Tradition und Geschichte der imposanten Stadt geben. Das Museum wurde 1970 im Al-Fahidi-Fort, einem bereits 1799 erbauten Gebäude, eröffnet. Hier findet man Ausstellungsstücke, die zeigen, wie es in Dubai vor der Blütezeit des Ölhandels aussah. Es gibt viele Ausgrabungsfunde zu bestaunen.
Kambodscha liegt im Südosten der hinterindischen Halbinsel am Golf von Thailand. Nachbarländer sind im westen Thailand, im Norden Laos und im Osten Vietnam. Hinter dem stark gegliederten Küstengebiet, dem zahlreiche kleinere Inseln vorgelagert sind, liegen die Kravanh-Berge mit dem Phnum Aoral (1.771 Meter) als höchstem Berg.
Das zentrale Kambodscha, um den Tonle-Sab-See und das Mekong-Gebiet, ist das Agrarzentrum des Landes mit Reisanbau und Fischerei. Der Tonle Sab, im Süden mit dem Mekong verbunden, dient als Bewässerungsregulierung. In Regenzeiten kann seine Fläche fast das Zehnfache als in der Trockenzeit betragen. Bei Phnom Penh fliessen die Wassermassen dann in den Mekong, um die reisfelder stetig bewässert zu halten. Im Norden bilden die Phanom-Dongrak-Berge die Grenze zu Thailand, im Osten liegt das Bergland Südvietnams.
An der Küste findet man Mangroven, in den Bergen Regenwälder, im Tiefland Monsunwald.
Die Tierwelt besteht aus Affen, Schlangen, Reptilien, Elefanten, Tigern, wilden Wasserbüffeln, Leoparden, Bären und Rotwild sowie einer überaus reichen Vogelwelt.
Kuba ist neben Nordkorea das letzte kommunistische Land auf der ganzen Welt. In erster Linie verbinden die meisten Menschen Cuba mit den kubanischen Zigaretten. Kuba ist aber auch ein ideales Urlaubsland. Hier gibt es herrliche weite Strände, tiefblaues Meer und sehr viele verschiedene Sehenswürdigkeiten die man besichtigen kann.
Interessant ist sicherlich ein Besuch in einem Casa de la Trova. Hier bei handelt es sich um eine Art Cafe oder auch Bar in der nur kubanische Musik gespielt wird. In fast jeder Stadt gibt es ein Casa de la Trova. Die besten aber in Santiago de Cuba. Wer in seinem Urlaub eine etwas exquisitere Unterkunft möchte, der sollte sich für das Mansion Xanadu entscheiden. Es ist ein absolutes Firstclass-Hotel in der Stadt Varaderos. Von dort aus hat man einen herrlichen Seeblick und kann auch den hoteleigenen Golfplatz nutzen. Wer unter Menschen sein möchte, der sollte am Habana vieja/Centro seinen Kaffee trinken.
Indonesien liegt in Südostasien, nördlich und nordöstlich von Australien und südlich sowie südöstlich der Indischen Halbinsel und der Philippinen.
Das Staatsgebiet von Indonesien umfasst über 13.000 Inseln, davon sind etwa 6.000 bewohnt. Das Land erstreckt sich mehr als 5.150 Kilomter entlang des Äquators. Der grösste Inselstaat der Erde zieht sich vom westlich gelegenen Sumatra über die Halbinsel Java, die Kleinen Sundainseln bis zum Westteil Neuguines, Irian Jaya. Über die Molukken, Sulawesi und Kalimantan (auf Borneo) führen die Inseln in westlicher Richtung nach Sumatra zurück.
5 grosse Inseln und etwa 30 kleinere Archipel bilden das Inselreich Indonesien, das sich in 27 Provinzen und spezielle Territorien und 4 geographische Gruppen teilt: die Grossen Sunda-Inseln (Sumatra, Java, Kalimantan, Sulawesi), die Kleinen Sunda-Inseln (Bali bis Timor), die Molukken (zwischen Sulawesi, Irian Jaya und Timor) und Irian Jaya.
Hongkong, frei übersetzt “Duftender Hafen”, befindet sich an der Südküste der Volksrepublik China und besteht aus der Insel Hongkong, der Halbinsel Kowloon und den New Territories auf dem Festland sowie über 200 Inseln.
Die ehemals britische Kronkolonie (seit 1841 britisch, im Jahr 1899 trat die 99-Jahre-Pacht in Kraft) ist seit 01.07.1997 eine spezielle Verwaltungszone Chinas. Sie soll bis 2047 das bisherige Wirtschafts-, Gesellschafts- und Rechtssystem sowie ihre innere Autonomie beibehalten.
In vielen Namen ist das “Royal” verschwunden, ebenso wie die Queen auf den Briefmarken. Anstelle des Union Jack weht nun die weisse Bauhenia, die Nationalblume, auf rotem Grund.
Das Klima von Hongkong ist subtropisch, im Sommer feuchtheiss, im Frühjahr und Herbst gemässigt, die Winter sind dagegen kühl.
Alberta, die viertgrösste Provinz in Canada, liegt im Westen am Fusse der Rocky Mountains. Das Landschaftsbild prägen die majestätischen, bis knapp 4.000 Meter ansteigenden Rocky Mountains, weite Prärien im Osten und grosse Wald- und Seengebite im Norden. Zahlreiche National- und Naturparks zeigen die landschaftliche Schönheit dieser Gebirgs-, Wald- und Prärieprovinz. Die grössten Parks sind der Rocky Mountains Forest, mit dem Banff und Jasper National Parks, dem Kananaskis Park sowie der nördliche Wood Buffalo National Park. die Tierwelt reicht von Rotwild, Bergziegen, Pumas, Bären bis zu Bisons, Elchen und Wölfen im Norden.
Das Klima ist mitteleuropäisch (heisse Sommer), das ganzjährige Urlaubsangebot umfasst Sommer- wie Wintersport (Ski- und Erholungsgebiete in Banff und Lake Louise).
Brasilien, das fünftgrößte Land der Erde ist ein interessantes Land, das man sich unbedingt einmal im Leben ansehen sollte.
Das Land in Südamerika hat ungefähr 180 Millionen Einwohner und besitzt das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde. Ungefähr besteht die Landfläche zu vierzig Prozent aus Flachland und zu sechzig Prozent aus Hochebenen.
Gerade für Touristen ist Brasilien besonders interessant, da die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen im Land besonders vielfältig sind.
Da Brasilien in den Subtropen liegt ist das Land ganzjährig für Touristen angenehm. In der Winterzeit wahrscheinlich noch eher, da dann der sonst so heiße Norden ein angenehmeres Klima aufweist. Wer nach Brasilien reisen möchte, sollte vorher daran denken, dass eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen wird, die im Notfall auch den Rücktransport übernimmt. Ebenso wichtig, man sollte sich vorher beim Tropeninstitut erkundigen welche Impfungen empfehlenswert sind.
Schleswig-Holstein, das Land zwischen Ost- und Nordsee, ist das nördlichste deutsche Bundesland. Das Land gliedert sich in drei Landesteile: das seenreiche und stark bewaldet Hügelland im Osten, die Geestlandschaft (sandiger und wenig fruchtbarer Boden) und die fruchtbaren Marschen im Westen. Diese Marschlandschaft ist vor etwa 5.000 Jahren vom Meer geschaffen worden, das an den Geesträndern Sand und Schlick ablagerte.
In der Nordsee liegen die Nordfriesischen Inseln Sylt (durch den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden), Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand. Zu den 5 ständig bewohnten Halligen (nicht eingedeichte Inseln oder Erdaufschüttungen als Reste des Marschlandes, die bei Flut vom Meer umspült sind) gehören Oland und Langeness, Gröde und Hooge. Theodor Storm nannte dies Halligen “Schwimmende Träume”. Die gesamte schleswig-holsteinische Nordseeküste ist zum Nationalpark Wattenmeer erklärt worden.
Mitten in der Nordsee liegt Helgoland, die einzige deutsche Hochsee-Insel. Auf der anderen Seite besitzt Schleswig-Holstein in der Ostsee seine grösste Insel, Fehmarn. Sie ist mit dem Festland durch die Fehmarnsundbrücke verbunden und Glied der Vogelfluglinie, die Deutschland mit Skandinavien verbindet.
Die kontinentalen 48 Bundesstaaten, Alaska und Hawaii sowie der District of Columbia (de facto die Hauptstadt Washington) bilden den 50-Staaten-Bund der USA.
Das Klima in den USA reicht vom atlantischen Seeklima im Nordosten bis zum subtropischen im Südosten und am Golf von Mexico. Obwohl die Landschaften im Nordosten und Norden sehr europäisch anmuten ist das Klima etwas extremer. Die Sommer sind heisser, die Winter kälter.
Die Landschaftsformen der kontinentalen USA umfassen alles, ausser den tropischen Regenwald (den findet man allerdings im autonomen Puerto Rico). Waldreiche, an Mittel- und Nordeuropa erinnernde Gebiete im Norden und Nordosten, die Appalachen (Appalachian Trail, der staatenübergreifende Wanderweg führt von Main bis Georgia), sowie subtropische Wald-, Busch- und Sumpfgebiete im Südosten und um den Golf von Mexico.
Bereits vor dem letzten Eisvorstoss vor etwa 90.000 Jahren tauchte auf Rügen aus dem Untergrund der Bereich des heutigen Jasmund auf. Dieser Kreidekomplex, dem die sandigen, lehmigen und steinigen Hinterlassenschaften der zwei vorangegangenen Eiszeiten aufgelagert waren, entstand vor etwa 70 Millionen Jahren am Grund einer Meeresstrasse zwischen zwei grossen kreidezeitlichen Meeren. Die Kreide besteht aus den kalkigen Resten einzelliger Lebewesen, den Coccolithen, die auch heutige Meere bewohnen. Eingebettet in die Kreide findet man neben vielen anderen kreidezeitlichen Lebewesen auch Muscheln, Seeigel, Belemnitenrostren (”Donnerkeile”) sowie Kugelschwämme, die bei etwas Glück auch als klappersteine zu finden sind. Aus der Kreidezeit stammen auch die unzähligen Feuersteine am Strand, die ehemals als Knollenfeuersteine durchgehende Bänder in der Kreide bildeten, bevor sie auf das Ufer fielen.
Direkt vor den Toren von Berlin liegt eine Hauptststadt: Potsdam, Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg. Neben zahlreichen Einrichtungen des Landes besitzt die Stadt eine Universität und bedeutende wissenschaftliche Forschungseinrichtungen. Die grüne Stadt bietet dem Besucher eine Vielzahl historischer Bauten und einzigartiger Parklandschaften.
Die Anfänge der mittelalterlichen Besiedelung des Havellandes datieren in das frühe Mittelalter, in das 7. und 8. Jahrhundert. Slawische Stämme waren in die durch die Völkerwanderung entleerten Gebiete zwischen Elbe und Oder vorgedrungen. Sie wurden hier sesshaft, betrieben intensiven Landausbau und lebten als Acker- und Viehbauern. Der Raum des heutigen Potsdam gehörte zum Stammesgebiet der Heveller, die auf der Burg Brennabor an der Havel, der heutigen Dominsel in Brandenburg, im 9. Jahrhundert ihren Hauptsitz hatten.
Armenien befindet sich im Süden des Kaukasus und grenzt im Süden an die Türkei und den Iran.
Die Nordgrenzen bilden Georgien (Grusinien, Nordwesten) und Aserbaisdschan im Nordosten. Östlich von Armenien, innerhalb der Nachbarrepublik Aserbaisdschan, liegt die Exklave Nagorno-Karabach (4.400 quadratkilomter). um dieses Gebiet gibt es seit Jahren blutige Kämpfe. Hauptprodukte von Armenien sind Seide, Wein, Molkereiprodukte, Baumwolle und Getreide.
Ebenfalls Exklave, aber von Aserbaidschan, ist die Region Nachitschewan, im Süden von Armenien an der iranischen Grenze.
Nach langen Verhandlungen gibt es seit Mai 1994 das Autonome Palästinensische Gebiet (oft Palästina abgekürzt). Es besteht aus zwei Teilen, dem ehemals zu Ägypten gehörenden und bis 1994 von Israel verwalteten Gaza-Streifen und der stadt Jericho. Da eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern immer damit gedroht, einseitig einen palästinensischen Staat auszurufen.
Im September 1993 wurde im palästinensisch-israelischen Vertrag weiter festgelegt, nach und nach Teile des Westjordanlandes in das Gebiet Palästinas übergehen zu lassen. Im Spätsommer 1994 wurden im Westjordanland erste Schritte dazu eingeleitet (Vergabe von Verwaltungen an palästinensische Stellen).
Das Sultanat Oman befindet sich im Osten der Arabischen Halbinsel. Der nordöstliche Zipfel der arabischen Halbinsel, Ruus al Jibal, der den Golf von Oman vom Persischen Golf trennt, ist Omans Exklave Hormuz, durch die VAE (Vereinigte Arabische Emirate) vom Oman getrennt.
Im Arabischen Meer liegen die Masirah-Insel, wohin es Fähr- und Flugverbindungen gibt und die südlich gelegenen Kuria-Muria-Inseln (76 Quadratkilomter).
Das Land hat im Nordosten und Südosten küstenparallele Bergketten und besteht im wesentlichen aus Wüstenregionen.
Hauptsiedlungsgebiet ist die Küstenregion am Golf von Oman mit der Hauptstadt Maskat.
Die Küstenebene nordwestlich der Hauptstadt bildet den fruchtbarsten Teil des Oman mit fast endlosen Dattelpalmeenplantagen. Daneben gibt es zahlreiche Bergdörfer und besiedelte Oasen.
Kuwait liegt im äussersten Nordwesten des Persischen Golfes. Zum Staatsgebiet gehören 10 Inseln, von denen Bubijan (863 Quadratkilomter), Masken, Oka und Faylaka bewohnt sind.
Kuwait ist ein Land der Extreme. Es ist eines der heissesten gebiete der Erde, im Januar können die Temperaturen allerdings unter den Nullpunkt fallen. Die Wüstenlandschaft in Kuwait ist öde und monoton, sie besteht vor allem aus Kieswüste, sanddünen und Salzwasserlagunen. Die Oberfläche des Landes ist zum grössten Teil flach mit einigen Hügeln, im Landesinneren gibt es einige Oasen mit Dattelpalmen.
Die Vegetation ist auf Dornengestrüpp und Wüstenblumen (nach seltenen Regenfällen beschränkt. Die artenarme Tierwelt besteht aus Wüstenkleintieren, zum Teil auch Füchsen, Gazellen und Schakalen.
Früher musste das Wasser in eine der wasserärmsten Regionen der Welt aus Nachbarländern wie den Irak oder Saudi-Arabien importiert werden, heute wird die Wasserversorgung durch Meerwasser-Entsalzungsanlagen sichergestellt.
80 Prozent der Bevölkerung im sudan sind in der Landwirtschaft tätig, die 43 Prozent des BNP produziert. Industrie und Gewerbe stellen vor allem Waren für den lokalen Bedarf her. Ihr Beitrag zum BNP liegt bei 6 Prozent bis 8 Prozent. Seit 1999 wird Erdöl exportiert, doch verhindert der Bürgerkrieg die Entfaltung der Produktion.
Hirse, Mais, Weizen, Bohnen, Maniok, und auch Zuckerrohr werden im Sudan für den lokalen Bedarf angebaut. Bei den Agrarexporten hat die Bedeutung der Baumwolle Anfang der 1980er Jahre vorübergehend abgenommen, weil man versuchte, Getreide für den arabischen Markt zu produzieren.