Länderinformationen weltweit

Länderinformationen weltweit

  • Luxemburg hat als Grenzland zwischen Deutschland und Frankreich seit seiner Entstehung (ab dem 10. jahrhundert) im Laufe eines Jahrtausends vielfach seine Besitzer gewechselt. Deutsche und französische Interessen haben sich hier von jeher gegenübergestanden. Doch damit nicht genug, denn im Jahr 1443 bemächtigten sich die Burgunder des Herzogtums und 1482 fiel es an die Habsburger. Zwischen 1555 und 1814 gehörte Luxemburg zu Holland, zu Frankreich, Österreich und abermals zu Frankreich. 1815 schliesslich wurde es deutscher Bundesstaat.

    Die wallonische Westhälfte des Landes wurde 1830 bis 1838 von Belgien besetzt und diesem von den Grossmächten auch zugesprochen.

    1867 erhielt Luxemburg schliesslich die Unabhängigkeit und Neutralität. In beiden Weltkriegen wurde das Großherzogtum von deutschen Truppen besetzt und seine wehrfähigen Männer wurden 1940 bis 1944 sogar zwangsweise von der deutschen Wehrmacht zum Kriegsdienst eingezogen.

    Nach der Befreiung durch die Amerikaner gründete Luxemburg zusammen mit Belgien und den Niederlanden die BENELUX-Zollunion. Acht Jahre später erfolgte die Gründung der Montanunion und Luxemburg wurde Sitz der Hohen Behörde. Im Jahr 1954 schliesslich gab Luxemburg seine frühere Neutralitätspolitik mit dem Beitritt zur NATO endgültig auf.

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  • Zu den schönsten Reiseländern in Europa gehört ohne Frage Kroatien. Man findet hier eine enorme Naturvielfalt. Es gibt zu einem wunderschöne mittelalterliche Städte und malerische romantische Häfen zu sehen.
    Bekanntheit errang das Urlaubsland als Paradies für Wasserratten. Die Adria hat nicht nur für Taucher eine exotische Unterwasserwelt zu bieten, auch Sonnenanbeter oder Urlauber, die nur dem Badevergnügen nachgehen wollen, kommen hier auf ihre Kosten.
    Das Besondere an Kroatien sind die 1.185 kleinen und großen Inseln. Zum Teil sind diese bewohnt.
    Bei den vielen Hotels und Pensionen ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Egal ob Sternehotel oder einfache Pension über findet, man denselben Standard an Gastfreundlichkeit. Die mediterrane Küche muss man unbedingt einmal probiert haben, aber auch internationale Speisen kann man in Kroatien bekommen.
    Zur Zeit des achten Jahrhunderts traten die Kroaten dem Christentum bei. Aus dieser Zeit stammt auch die Euphraisus-Basilika. Das Sehenswerte an dem Sakralbau ist das vergoldete Mosaik. Wenn man in seinem Urlaub in Kroatien einen Tagesausflug plant, sollte man unbedingt in die Altstadt von Dubrovnik. In dieser Stadt kann man sehr viel über die Kultur und Geschichte Kroatiens erfahren.

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  • Norwegen lockt jedes Jahr mehrere Tausende von Urlaubern an. Vorwiegend sind die meisten der Besucher an der im Land vorhandenen herrlichen Natur interessiert. Aber in Norwegen wird auch das Kulturelle nicht vernachlässigt.
    So gibt es im Land eine Menge der verschiedensten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Auf keinen Fall sollte man sich die Eismeer-Kathedrale entgehen lassen. Die Besonderheit der Kathedrale ist das hundertvierzig Quadratmeter große Glasmosaik, welches das einzige seiner Art in ganz Europa ist. Der Bau der Eismeer-Kathedrale wurde 1965 abgeschlossen. Im gleichen Jahr wurde sie auch geweiht. Ein weiterer interessanter Sakralbau in Norwegen, den man sich nicht entgehen lassen sollte ist der Nidarosdom. Er entstand bereits im Jahre 1300. Die Norweger sehen ihn als ein repräsentatives Architekturdenkmal der Gotik. Die Kirche hat eine Länge von 102 Metern und ist fünfzig Meter breit. Der Nidarosdom ist der größte Sakralbau in ganz Norwegen.

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  • Wer einen interessanten Urlaub verbringen möchte, ist in Malta gerade richtig, da der Inselstaat ein besonders reichhaltiges Angebot an Sehenswürdigkeiten vorzuweisen hat. So sollte man sich den Tempel von Gigantija auf der Insel Gozo nicht entgehen lassen. Der Tempel wird nach wissenschaftlichen Schätzungen auf 5.800 Jahre geschätzt und gehört zu den ältesten frei stehenden Gebäuden weltweit. Leider ist der Tempel in keinem berauschend gutem Zustand. Die Tempelanlage besteht aus zwei verbundenen Tempeln. Der kleinere ist ca. hundertfünfzig Jahre jünger als der größere. Beide Tempel wurden bis 2500 Jahre vor Christus für religiöse Zwecke gebraucht. Seit 1980 gehört die Tempelanlage zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seit 1992 wurde es auf das geschützte Welterbe erweitert. Ein weiteres Highlight der Tempelanlage ist der Hypogäum von Hal Saflieni. Der Hypogäum gilt ebenfalls als UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten auf Malta sind die Black Pearl, der Großmeisterpalast IL-Palazz, Popeye Village oder die Reste des Aquädukts bei Kerem auf Gozo.

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  • Wer Griechenland besuchten möchte, kann sich sicher sein, dass der Urlaub dort sicherlich nicht langweilig wird. Das Land hat seinen Besuchern eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten.
    So sollte man sich auf keinen Fall Epidauros entgehen lassen. Epidauros war für einige Hundert Jahren das Zentrum der griechischen Götterverehrung. Dadurch ist Epidauros heute noch einer der bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt.
    Zu besichtigen gibt es zahlreiche Ruinen von antiken Gebäuden, Tempel, wie z. B. der Tempel des Asklepios und die Überbleibsel des Tholos. Seit 1998 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Aber auch die frühchristlichen und byzantinischen Denkmäler von Thessaloniki sind in Griechenland einen Besuch wert. Die Stadt entstand im Jahre 315 vor Christus und war früher eines der wichtigsten Zentren des Christentums, von wo aus der Glaube verbreitet werden konnte. In der Stadt selber kann man zahlreiche Kirchen und Kunstschätze aus frühchristlicher, wie auch byzantinischer Zeit besichtigen.

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  • Zu den von Menschenhand geschaffenen Provinzen in den Niederlanden gehören von Süden ausgehend Zeeland, zuid-Holland, Noord-Holland und Friesland. In Zeeland befindet sich das gigantischste Wasserbauwerk der Erde, das im Jahr 1987 fertiggestellte Deltawerk. Nach der Flutkatastrophe 1953, die tausenden Menschen das Leben kostete, wurde mit dem Bau dieses Wehres begonnen. Das Deltawerk riegelt im Gefahrenfall, also bei Sturmflut, die gesamte Oosterschelde ab. Zwischen den Provinzen Noord-Holland und Friesland wurde die Zuiderzee eingedeicht und für die Niederlande Land im grossen Stil gewonnen. An der früheren Zuiderzee, heute wird sie Ijsselmeer genannt, liegen die berühmten Seefahrerstädte Edam, Enkhuizen und hoorn (holländische Seefahrer gaben dem berüchtigten Kap Hoorn an der Südspitze des ameikanischen Kontinents den Namen ihrer Heimatstadt), von wo Holland im 17. Jahrhundert die Welt eroberten.

    Durch die Nähe zum Nachbarland Belgien haben die drei südlichen Provinzen Zeeland, Noord-Brabanat und Limburg Küche und Keller zu schätzen gelernt. Im burgundischen Lebensstil wird Genuss gross geschrieben, das zeigt sich auch in der üppigen Architektur.

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  • Die Hauptststadt von Wales ist Cardiff an der Südküste, wo der River Severn in den Bristol Channel übergeht. Knapp zwei Autostunden von London entfernt präsentiert sich eine junge und moderne Großstadt mit zahlreichen Parkanlagen (z.B. Bute Park) in einem weiten Tal mit grünen Hügeln im nördlichen Hintergrund. Sehenswert sind das Cardiff Castle mit einem Bergfried aus normannischer Zeit (11. Jahrhundert) und einem imposanten Ausbau aus dem 19. Jahrhundert., Llandaff Cathedral, das Scott-Denkmal im Roath-Park (der Forscher segelte mit der “Discovery” von Wales in die Antarktis), das Welsh Folk Museum in St. Fagan’s, Castell Coch, nördlich der Stadt (19. Jahrhundert) und die “Tiger Bay”, Cardiff’s Hafenviertel.

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  • Die grösste Attraktion der Abruzzen sind die malerisch an den Berghängen gelegenen mittelalterlichen Dörfer und Städte, wie Pescocostanzo, Cittá Sant’Angelo, Celano, Cocullo, Casoli oder Civitella del Tronto.

    Neben dem Gran Sasso wird auch die Berglandschaft der Montagna della Maiella geschützt, eine grosse Kalksteinkuppe mit dem 2.795 Meter hohen Monte Amaro, mit Höhlen, Schluchten, abschüssigen Felsen, Sandstränden an der Küste und einer reichen Tierwelt. Die Maiella ist für die Geschichte der Abruzzen das wichtigste Gebirge, die Einwohner haben ein fast persönliches Verhältnis zu ihr, deren Landschaft abwechselt zwischen grün, waldreich und warm sowie kalt, öde und traurig. Schon zu Urzeiten gab es hier erste Siedlungen. Über Jahrhunderte war die Maiella Zufluchtsort für Banditen und Flüchtlinge. Der Überlieferung nach hat sich hier Spartakus mit seinen Gladiatoren vor den Legionen des Pompeius versteckt, im Zweiten Weltkrieg kämpften hier die Männer der Maiella-Brigade für die Freiheit ihrer Heimat Italien.

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  • Finnland liegt in Nordeuropa,das Land hat aber keinen Zugang zum Nordpolarmeer, nur zur Ostsee (im Westen über den Bottnischen Meerbusen, im Süden über den Finnischen Meerbusen). Die grösste Länge beträgt 1.157 Kilometer, die grösste Breite 542 Kilometer.

    Finnland besitzt etwa 190.000 Inseln und ungefähr dieselbe Anzahl an Seen. Der grösste Teil dieser Seen befindet sich im südlichen Landesteil. Nach Norden werden die wälder dichter, die Hügellandschaft bergiger. Daran schliessen sich die Moore und baumlosen Berge Lapplands an. Die einzige wirkliche Gebirgslandschaft in Finnland liegt an der Grenze zu Norwegen mit Erhebungen von mehr als 1.000 Meter.

    Etwa zwei Drittel des Landes sind waldbedeckt, damit ist es das am dichtesten bewaldete Land Europas. Besonders an der südwestküste wimmelt es vor Inselchen, Schären und Riffen. Die meisten Inseln liegen vor der Küste von Turku bis hinüber zu den Alandinseln.

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  • Die Landschaft Spaniens wird bestimmt von der zentralen Hochebene Meseta (grösste Hochebene in Europa), dem Katilianischen Scheidegebirge mit dem Massiv von Gredos (Pico Almanzor, 2.592 Meter) in der Mitte, dem Kantabrischen gebirge mit den Picos de Europa (2.648 Meter) im Norden, den Pyrenäen (Pico Posets, 3.371 Meter) im Osten, dem iberischen Randgebirge im Westen und Süden mit den Sierras Beticas und der Sierra Nevada.

    Fruchtbare Täler sind die Ebro-, Segura- und Guadalquivir-Ebene. Die Küsten von Spanien sind buchtenreich mit vielen Sandstränden, an der westlichen Atlantikküste befinden sich die Rias, eine Fjordlandschaft mit tief ins Land schneidenden Buchten. Westlichster Punkt Spaniens ist Kap Finisterre im Nordwesten. Katalanisch wird in Katalonien um Barcelona gesprochen, Baskisch im Baskenland an der südwestlichen Grenze nach Frankreich, Valencianisch in der Verwaltungsregion Valencia und Galizisch in Galizien an der Atlantikküste im Nordwesten.

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